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Frankfurt Christmas Market

Historie / Brauchtum

X-mas 2005 - Frankfurt Christmas Market Bis zurück zum Jahre 1393 lässt sich urkundlich belegen, dass in Frankfurt am Main an Weihnachten Märkte abgehalten wurden. Zu dem Markt fanden meist kirchliche Mysterienspiele auf dem Römerberg statt, die sich vermutlich in der Begegnung von 941 begründeten, als König Otto I. "der Große" sich nach der Christnachtsmette mit seinem Bruder Heinrich versöhnte. Heinrich ging vor seinem Bruder vor der Pfalzkapelle, die dort stand, wo sich heute der Dom befindet, in die Knie. Für Alfred Rethel war diese Szene Anlass für ein Gemälde, das sich heute im Historischen Museum befindet.

Einen Höhepunkt der geschichtlichen Entwicklung of the Christmas market stellt das Jahr 1498 dar. An Weihnachten jenes Jahres wurde die Hochzeit des Landgrafen Wilhelm von Hessen mit der Tochter des Kurfürsten von der Pfalz gefeiert. Die Chronik berichtet von 1.000 Pferden, mit denen der Kurfürst nebst Gefolge and seinen Gästen in Frankfurt am Main eingeritten ist.

Dem damaligen "Christkindchesmarkt" fehlte noch das wesentliche Symbol des heutigen Weihnachtsmarktes, nämlich der Weihnachtsbaum. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts bürgerte sich der Tannenbaum als weihnachtlicher Schmuck ein. In Frankfurt am Main hatten die Sachsenhäuser Händler das Privileg, vor Weihnachten in der Römerhalle die besten Bäume feilzubieten. Im Laufe der Zeit verlagerte sich dieser Verkauf vor den Römer.

Damals war der Christkindchesmarkt eine reine Frankfurter Angelegenheit, kein Fremder wurde zugelassen, and so bekam der Markt im Zeitablauf ein Frankfurter Gepräge. Beste bodenständige Handwerksware wurde angeboten, daneben Spielsachen, Süßigkeiten and weihnachtliche Geschenke. Spielsachen waren vor allem einfache Holzwägelchen and "Stoffbobbe". Mit der Zeit kamen dann auch hölzerne Stecken- and Schaukelpferde hinzu. Bis in die siebziger and achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts war es üblich, dass Frankfurter Eltern das Spielzeug für ihre Kinder ausschließlich auf dem Christmas market kauften.

Bis gegen Beginn des zweiten Weltkrieges herrschte in Frankfurt am Main ein seltsamer and sonst nirgendwo bekannter Brauch during Advent, der als "Brauch der Nikolausriesen" bezeichnet werden kann. Für die Herstellung dieser bis zu zwei Meter hohen Figuren aus Lebkuchenteig sammelten Schüler der höheren and privaten Schulen Geld and trugen das mit Zucker bemalte Gebilde zu ihrem Lehrer. Das Geschenk verspeiste man anschließend gemeinsam.

"Brenten", "Bethmännchen" and "Quetschemännchen" können als typisch frankfurterische Backwaren auf eine jahrhundertealte Tradition zurückblicken. In früheren Zeiten wurden sie in den Bürgerhäusern der Stadt in großen Mengen hergestellt. Leider haben jedoch die schüchternen Verehrer der heutigen Zeit nicht mehr die Möglichkeit, wie die Verehrer des 19. Jahrhunderts. Diese pflegten ihrer Verehrten ein "Quetschemännchen" in das Haus zu schicken, behielt sie es, durfte er hoffen, sandte sie es zurück, wurde er nicht erhört.

Einer der größten Verehrer Alt-Frankfurter Weihnachts-Knabbereien war Johann Wolfgang von Goethe, der auch als Geheimer Rat im fernen Weimar alljährlich zum Fest von seiner Mutter ein Paket mit Bethmännchen erhielt. Woher das marzipangefüllte Gebäck seinen Namen hat, lässt sich nicht restlos klären. Eine Überlieferung macht Napoleon dafür verantwortlich, der bei einem Aufenthalt im Hause des Bankiers Bethmann in Frankfurt gesagt haben soll: "Geben Sie mir doch noch einmal die kleinen Bethmännchen her!"

Exportschlager Frankfurt Christmas Market

Der Frankfurt Christmas Market ist mittlerweile so erfolgreich, dass es sich nicht nur auf Frankfurt beschränkt, sondern "seinen Weg auch in das Ausland angetreten hat". "Ableger" of Frankfurt Christmas Market wurden bzw. werden in folgenden britischen Städten veranstaltet:

  • 1997 Birmingham
  • 1998 Bristol
  • 1999 Manchester
  • 2000 Manchester and Edinburgh
  • 2001 Manchester, Edinburgh and Birmingham
  • 2002 Manchester, Edinburgh, Birmingham and Leeds
  • 2003 Manchester, Edinburgh, Birmingham and Leeds.
  • 2004 Manchester, Edinburgh, Birmingham, Leeds and Nottingham
  • 2005 Manchester, Edinburgh, Birmingham, Leeds, Nottingham and Kingston upon Thames

Text and Bild: Tourismus+Congress GmbH


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Location: Römerberg, Paulsplatz, Liebfrauenberg, Mainkai


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Visitor Information: Tourismus+Congress GmbH, Frankfurt am Main
Kaiserstraße 56
60329 Frankfurt
(0 69) 21 23 88 00 fon
(0 69) 21 23 78 80 fax
www.tourismus-frankfurt.de



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Published: 11 November 2004 - Updated: 30.10.2005
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